Haus der Familie hat Geldsorgen
Finanzen Kirchliche Zuschüsse brechen weg – das Haus der Familie in Göppingen steht vor großen Herausforderungen.
Göppingen. Das Haus der Familie Göppingen startet unerwartet mit einer belastenden Nachricht ins neue Jahr. Die Familienbildungsstätte wurde vom Kirchenbezirk Geislingen Göppingen darüber informiert, dass infolge der Kreistagsentscheidungen vom 12. Dezember der Zuschuss des Kirchenbezirks im Jahr 2026 um 50 Prozent reduziert wird. Ab 2027 könne kein Zuschuss mehr bereitgestellt werden. Der Wegfall dieser seit Jahrzehnten verlässlichen finanziellen Unterstützung stellt das Haus der Familie laut Mitteilung vor erhebliche Herausforderungen. Die kirchlichen Mittel bildeten bislang eine wesentliche Säule zur Sicherung der vielfältigen Angebote . „Wir stehen vor einer Situation, die unsere Arbeit in ihrem Kern bedroht“, erklärt Günter Roos, der 1. Vorsitzende des Hauses der Familie. „Unsere Angebote erreichen jährlich weit über 10.000 Menschen – von der Geburtsvorbereitung über Eltern-Kind-Kurse bis hin zu zahlreichen niedrigschwelligen offenen Formaten. Ohne stabile Finanzierung geraten diese wichtigen Leistungen in Gefahr.“
In den kommenden Wochen wird das Haus der Familie Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, Förderern und weiteren Partnern führen, um Perspektiven für die Fortführung der Angebote zu entwickeln. Gleichzeitig appelliert die Einrichtung an die Öffentlichkeit.